Donnerstag, 16. November 2017

Coffeethoughts #7 - How overthinking killed my happiness

Hallo meine Lieben, 

ich hoffe euch geht es geht und ihr habt einen tollen November! Ich lasse jetzt mal das übliche Es tut mir leid, dass so lange kein Post mehr kam, der Blog hat mir wirklich gefehlt -Gelaber weg und komme gleich zum Wesentlichen: 
Ich neige dazu unzufrieden mit mir selber zu sein. 
Das erstreckte sich früher auch auf super viele Bereiche meines Lebens. Doch eigentlich dachte ich, das in den letzten beiden Jahren gut unter Kontrolle bekommen zu haben. Ich mag, wie ich aussehe, ich mag meinen Kleidungsstil und meistens mag ich auch, was ich sage und wie ich mich gebe. Ich bin kein unsicheres Mädchen mehr, was sich ständig Sorgen darum macht, wie andere sie finden oder ob sie das Richtige sagt. Eigentlich muss ich sagen, dass ich wahrscheinlich seit meinem sechsten Lebensjahr nicht mehr so zufrieden mit mir war, wie jetzt.


Allerdings hat mein Selbstbewusstsein in den letzten beiden Monaten einen kleinen oder auch etwas größeren Knick bekommen. Das basiert hauptsächlich auf Problemen mit der Uni und meiner Zukunftsplanung. Mein Studium und auch Einiges darum herum ist in den letzten beiden Jahren nicht so verlaufen, wie die kleine naive Sonja sich das beim Start ihres Studium mit frischen 18 Jahren vorgestellt hat. Und das Ganze erreichte dann am Anfang des Semesters seinen Höhepunkt, da meine besten Unifreundinnen ihr Studium abbrachen und ich im neuen Semester nicht die Kurse belegen konnte, die ich eigentlich geplant hatte. Das hat mir Druck gemacht, da ich von der Uni prinzipiell genervt bin und mich die Tatsache noch länger studieren zu müssen, als geplant, zurückgeworfen hat. Das sind allerdings Dinge, die sich nicht ändern lassen. Ich werde zwangsläufig neue Kurse besuchen müssen und länger für mein Studium brauchen. 

Ich bin mir sicher, dass ihr schon in ähnlichen Situation wart. Während der Schulzeit ist man unter Druck in zwölf Jahren ein gutes Abi zu machen, danach sollte man in Regelstudienzeit einen Bachelor abschließen, dann einen Job finden… jeder kann die Liste ergänzen und zusätzlich kommt noch der Druck, den wir uns selbst machen. Ich möchte nicht zur Ambitionslosigkeit aufrufen, sondern euch nur dazu ermuntern, euch keinen zusätzlichen Stress und ständige Sorgen zu machen, wenn ihr in einer Situation seid, die ihr momentan nicht ändern könnt. 
Mir persönlich geht es besser, seit ich akzeptiert habe, dass ich ein Semester "verliere" und mich auf meine Arbeit in der Bibliothek und auf die wenigen Kurse, die ich jetzt belege konzentriere. Ich habe neue Freunde in Arbeit und Uni gefunden und versuche nicht mehr nur den Bachelorabschluss als Ziel zu sehen, sondern habe mir als Zwischenziel gesetzt eine gute Zeit auf dem Weg dorthin zu haben.

Wie geht ihr mit Druck und Stress in Situationen um, die sich vorübergehend nicht ändern lassen? Ich freue mich über Tipps! 
Ich verabschiede mich mit ganz viel Liebe und einem passenden Zitat: 

 

eure Sonja 


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Kommentare

  1. Haha, das kenne ich! Ich bin ständig unzufrieden mit mir selbst und vergleiche mich ständig mit anderen und bin dann noch unzufriedener und wenn ich dann was tolles mache, bin ich damit auch unzufrieden weil ich allgemein unzufrieden bin. Ein Teufelskreis!

    Liebst Daniela
    von http://cocoquestion.de

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    1. Hallo Daniela,
      danke für deinen Kommentar. Ich kann das total nachfühlen, gerade wenn es einem eh nicht so toll geht und man dann auch noch das vermeintlich tolle Leben von anderen mitbekommt, drückt das das Selbstbewusstsein erst recht. Manchmal ist es gar nicht so einfach mit sich selbst zufrieden zu sein.

      Liebste Grüße!:)

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  2. Das ist wirklich ein toller Blogpost! Ich denke (fast) Jeder kommt irgendwann mal an einen Punkt, an dem nichts so laufen zu scheint wie man sich das vorgestellt hat. Auch ich mache mir ständig wegen irgendetwas Stress, ich muss das noch erledigen, was denkt diese Person von mir oder auch Versagensängste. Manchmal wäre ich allgemein lieber ein bisschen souveräner sowie meine Schwester <3
    Ich finde es super, dass du deine Gedanken zu so einem "alltäglichen" Problem, dass uns alle mehr betrifft als wir es zugeben wollen, mit uns teilst. Und dein Zwischenziel finde ich super, es ist sehr wichtig auch auf dem Weg zu seinem "Ziel" Freude zu haben und mit der Sache, die man tut, zufrieden zu sein.

    Alles alles Liebe
    Maxi von die Vorleser

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    1. Danke für deine lieben Worte. Ich glaube auch, dass Souveränität wichtig ist, da es ja nicht heißt, dass einem alles egal ist, sondern nur, dass man sich nicht so schnell in Dinge hineinsteigert und dann verrennt.

      Liebste Grüße! <3

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  3. Ach Mensch, solche Phasen haben wir alle mal. Es gibt Höhen und Tiefen aber es wird immer wieder gut. Mir hat meine Familie in solchen Fällen immer geholfen, denn sie haben mich gestärkt und aufgebaut. Lass dich nicht runterziehen, versuche offen gegenüber den Situationen zu sein, dann wird das schon irgendwie. ♥

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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    1. Da hast du wahrscheinlich recht, bisher ist es ja auch immer wieder gut geworden:) Nur weil es mir halt schwerfällt mich darauf zu verlassen, versuche ich jetzt auch schon glücklich zu sein.
      Danke für deinen Kommentar <3

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  4. Sehr schöner Post, diese Phase kenne ich nur zu gut...

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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    1. Danke liebe Jimena. Wahrscheinlich haben wir auch alle ab und zu solche Phasen:)

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  5. Toller Post ! & ein echt schönes Bild :)

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  6. Ich versuche dann immer Auszeiten zu nehmen. Das braucht man dann für die Seele und den Geist.
    Toller Blog, du hast jetzt eine Leserin mehr und ich würde mich freuen wenn du mal bei mir vorbei schaust.
    LG

    Geri Diaries

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    1. Da hast du wirklich Recht!
      Dankeschön für das liebe Kompliment <3 Ich schaue gleich mal bei dir vorbei:)

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  7. Die Phase kommt mir auch nur zu gut bekannt vor!
    Das erste Foto ist soooo schön geworden <3

    XXX,



    Wiebke von WIEBKEMBG



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    1. Vielen Dank liebe Wiebke!
      Liebste Grüße xx

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  8. Ich bin auch sehr oft mit mir selbst unzufrieden, daher kann ich dich sehr gut verstehen! Gerade in Phasen, wo es nicht so gut läuft, merke ich es immer besonders stark. Oft mache ich den Fehler, dass ich die schlechten Gedanken einfach verdränge, aber früher oder später kommen sie doch wieder durch - und dann so richtig. Ich versuche dann immer etwas Abstand zu all den Dingen zu bekommen und meine Gedanken wieder neu zu ordnen. Mir hilft es meistens auch sehr gut, dass ich einfach mal alles aufschreibe. Danach fühle ich mir irgendwie direkt etwas befreiter.

    Liebe Grüße,
    Jana von Bezaubernde Nana

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    1. Aufschreiben ist wirklich ein toller Tipp! Mir hat es ehrlich gesagt auch schon ein bisschen geholfen es in diesem Post hier zu schreiben:)
      Trotzdem ist es glaube ich eine normale Reaktion, sich bei manchen Dingen auch einfach zu verschließen. Über manche Probleme möchte man reden und bei anderen versucht man sich zu wünschen, dass sie einfach nicht da sind.

      Liebste Grüße!

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  9. Ich kann dich dahingehend sehr gut verstehen! Ich bin auch oft zu streng zu mir und in allen Bereichen eine Perfektionistin. So ein Rückschritt würde mich also auch total nerven! Aber manchmal läuft es eben so im Leben und es gehört dann einfach dazu das Beste draus zu machen und nicht aufzugeben. So hart das dann manchmal ist...

    http://www.blog.christinepolz.com

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    1. Da hast du wirklich Recht! Schließlich bringt es auch nichts sich fertig zu machen, auch wenn das erst mal irgendwie leichter scheint.

      Liebste Grüße! <3

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